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making of

Juli 13, 2011

Das Ausgangsphoto meiner Collage entstand während einer Tour bei der wir auf der Suche nach Schlaglöchern waren um gutes Texturierungsmaterial zu erhalten. Es wurde mit einer Eos 550 und einem EF-S 10-22mm Objektiv aufgenommen.


Weiteres Ausgangsmaterial habe ich beim Durchstöbern alter Ordner gefunden. Nicht alles davon ist hochauflösend und in guter Qualität photographiert.

Die Moleküle, die teilweise Verwendung fanden, habe ich mir in C4D erstellt.

Als erste Schritte habe ich das Photo in der Bridge etwas nachgeschärft, eine starke Vignettierung hinzugefügt und bereits etwas an den Farbreglern gedreht, um ohne Qualitätsverlust ein stimmungsstarkes  Ausgangsprodukt für die Weiterarbeit in Photoshop cs4  zu erhalten.

In den folgenden Arbeitsschritten habe ich  Artefakte, die ich aus den oben abgebildeten Vorlagen gebastelt habe, hinzugefügt, entfernt und wieder hinzugefügt. Ich spiele solange mit einzelnen Schnipseln bis mir das Gesamtergebnis der Collage zusagt. Ich versuche beim Zusammenspiel der einzelnen Komponenten darauf zu achten das der Lichteinfall im Bild einem möglichst realistischen Verlauf bietet. Dies ist  für die Bildbearbeitung wie ich sie versuche zu betreiben unumgänglich, da es der Phantasie des Betrachters hilft sich in der surrealen Welt zurecht zu finden, quasi ein Startsignal in eine Welt, die ich gerne mit den Arbeiten Ali Mitgutschs vergleiche. Ähnlich wie bei ihm gibt es auch in vielen meiner Bearbeitungen eine Menge zu entdecken. An den Außenkanten habe ich mit verschiedenen Pinseln in verschiedenen Masken Radierungen vorgenommen um der zuvor erstellten Vignettierung mehr Charakter zu verleihen. Einzelne Teile des Kleides habe ich kopiert und neu arrangiert. Gebäudekomplexe grenzen die Blicktiefe am Horizont ein und schaffen Raum für surreale Fenster.

Mittlerweile sind in Photoshop 66 Ebenen  und Masken entstanden und ich bin mit der vorliegenden Komposition zufrieden.

Nachdem ich alle Ebenen vereint habe, untermauere ich Charakterzüge des Bildes indem ich noch einmal an den Farbeinstellungen spiele um in Teilbereichen Akzente zu verstärken.

   

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One comment

  1. Ganz dick Alter!

    Erinnert mich n bisschen an die Artworks von Delarge(co.uk)…allerdings nicht ganz so linear, wie das meiste von denen. Jedenfalls: Ich steh drauf!

    Einzig das Verschwimmen des Planeten/Mondes/Kreises/whatever und des Hauses an der linken Seite stört mich, hier ist in meinen Augen die Perspetive nicht klar erkennbar – ergo die beiden Objekte verschlingen sich….irgendwie, jaaaaa: Surreal 😉

    Freu mich auf Meah.

    de phelstä



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